Stimmen

Von Nefelenwen:
[…] Die Kriterien: Flexibel, nicht zu teuer, kein Sonderregelwahn und unsere Warhammer-Restbestände sollten auch benutzt werden können.

Gelandet sind wir bei Hordes Of The Things (HOTT):
HOTT ist ein generisches System auf der Basis von DBA, das an keinerlei Vorgaben gebunden ist. In dem Regelwerk werden Truppentypen beschrieben und mit Punktkosten versehen. Die Einheiten kosten zwischen 1 und 6 Punkten, die Standardarmeegröße ist 24 Punkte, wobei man durchaus auch größere Spiele spielen kann. Ein 24-Punkte-Spiel dauert ca 30-60 Minuten, eine 24-Punkte-Armee hat im Schnitt ca. 12 Elemente.

Von Clödi:
Hordes Of The Things sind ein Fantasy-Ableger von DBA (De Bellis Antiqitatis), einem historischen Tabletop. Einheiten stehen auf Multibases, die immer die gleiche Breite haben, in meinem Falle 60mm, was für GW-Minis etwas zu eng ist eigentlich.
Die Truppen werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, alle Speerträger sind Spears, alle Schützen Shooters, alle Monster Behemoths oder Beasts und so weiter. Jedes Element kostet zwischen einem und vier Punkten, eine Armee besteht standardmäßig aus 24 Punkten. Listen schreiben ist also wahnsinnig einfach. Da die Standardtruppen wie Spears, Riders, Blades, Shooters Warbands und so weiter alle 2 Punkte kosten, kommt man meist so bei knapp 10 Elementen pro Armee raus, je nachdem.
Im Kampf würfelt jedes Element einen Würfel, die dann nach Tabelle verglichen werden. Das war’s auch quasi schon.
Noch habe ich nicht gespielt, aber man merkt beim Lesen schon, dass die Regeln erstens sehr einfach in der Handhabung und zweitens dabei sehr elegant sind, das heißt aus den simplen Grundvoraussetzungen ergeben sich interessante Möglichkeiten.
Ich finde besonders Inspirierend, das unterschiedliche Truppentypen in eine einfache Liste eingeordnet werden. Trotzdem können die Truppen abgefahrene Sachen. Lurker etwa. Können in der Schlacht einfach aus Gelände auftauchen. Ob das jetzt Dryaden, Moormonster, oder, wie bei mir, Menschenfresser/Ghoule sind, ist dann ja wohl nicht so wichtig. Und den Unterschied zwischen einem Waldelfenbogenschützen und einem Imperialen Musketenschützen finde ich jetzt in einem Märchen nicht so entscheidend. Denn, wie das Regelwerk es formuliert: Beide sind tödlicher als ihre historischen Vorbilder.